Hornhaut
Die Hornhaut ist die klare, gewölbte Vorderfläche des Auges und übernimmt eine zentrale Funktion für scharfes Sehen. Sie schützt das Auge vor äußeren Einflüssen und trägt maßgeblich zur Brechkraft bei. Bereits kleine Veränderungen ihrer Transparenz oder Form können die Sehqualität deutlich beeinträchtigen.
Hornhauterkrankungen können angeboren sein oder im Laufe des Lebens durch Entzündungen, Verletzungen, degenerative Prozesse oder Stoffwechselveränderungen entstehen. Je nach Ursache reichen die Beschwerden von verschwommenem Sehen und Blendempfindlichkeit bis hin zu Schmerzen oder einer erheblichen Sehverschlechterung.
Dank moderner Diagnostik und spezialisierter Therapieverfahren – einschließlich innovativer hornhautchirurgischer Techniken – stehen heute wirkungsvolle Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, um die Sehfunktion zu stabilisieren oder zu verbessern.
Krankheitsbilder
Hornhauterkrankungen können unterschiedliche Ursachen und Ausprägungen haben – von Formveränderungen über Eintrübungen bis hin zu Funktionsstörungen der inneren Zellschicht. Entsprechend vielfältig sind auch die Symptome und Behandlungsmöglichkeiten.
Im Folgenden finden Sie Informationen zu den wichtigsten Krankheitsbildern der Hornhaut sowie zu den jeweiligen therapeutischen Optionen.
Hornhautvernarbung
Narben in der Hornhaut führen zu dauerhaften Sehbeeinträchtigungen, da sie die klare Struktur des Auges trüben.
Keratokonus
Beim Keratokonus wölbt sich die Hornhaut kegelförmig nach vorne, was zu verzerrtem und unscharfem Sehen führt.
Cornea guttata
Cornea guttata ist eine Erkrankung der inneren Hornhautschicht, bei der es durch Zellschäden zu Sehverschlechterung und Hornhautschwellung kommen kann.
Kalkeinlagerungen (Bandkeratopathie)
Bei der Bandkeratopathie lagern sich Kalkablagerungen in der Hornhaut ab, die zu Reizungen und eingeschränkter Sehqualität führen können.