
Sehschule
Früherkennung und zielgerichtete Behandlung von Seh- und Augenbewegungsstörungen
In unserer Sehschule, auch Orthoptik genannt, arbeiten Augenärzte und spezialisierte Orthoptisten eng zusammen. Wir bieten eine umfassende Vorsorge, Diagnostik und Therapie von Seh- und Augenfunktionsstörungen – sowohl für Kinder als auch für Erwachsene.
Durch gezielte Untersuchungen und individuell abgestimmte Behandlungsprogramme helfen wir, Sehschwächen frühzeitig zu erkennen, das beidäugige Sehen zu fördern und Augenbewegungsstörungen zu korrigieren.
In unserer Sehschule behandeln wir:
- Amblyopie (Sehschwäche): Früherkennung und Therapie zur Verbesserung der Sehschärfe, insbesondere bei Kindern
- Angeborene und erworbene Schielerkrankungen im Kindes- und Erwachsenenalter
- Nystagmus (Augenzittern) – Diagnostik und therapeutische Begleitung
- Okulär bedingte Kopffehlhaltungen, z. B. durch Schielen oder Doppelbilder
- Sehstörungen und visuelle Belastungssymptome (asthenopische Beschwerden)
- Akkommodations- und Konvergenzstörungen – Probleme beim Scharfstellen und Zusammenführen der Augen
- Augenbewegungsstörungen und Doppelbilder – Diagnostik und Therapie zur Wiederherstellung des beidäugigen Sehens
- Anpassung von vergrößernden Sehhilfen bei Sehbehinderung
- Mikroinvasive Augenmuskelchirurgie zur Korrektur von Schielwinkeln
Kinderaugenheilkunde
Kinderaugen sind besonders empfindlich – gleichzeitig entwickeln sie in den ersten Lebensjahren ihr Sehen erst vollständig. Daher ist eine frühe und regelmäßige augenärztliche Vorsorge entscheidend, um Fehlsichtigkeiten, Schielen oder Sehschwächen rechtzeitig zu erkennen und erfolgreich zu behandeln.
In unserer Praxis bieten wir eine kindgerechte Umgebung und viel Erfahrung im Umgang mit kleinen Patienten. Durch behutsame Untersuchungen, spielerische Tests und individuelle Behandlungsstrategien unterstützen wir die gesunde Sehentwicklung Ihres Kindes – für einen klaren und sicheren Blick von Anfang an.
Vorsorge – bitte so früh wie möglich
Das Sehen entwickelt sich über einen längeren Zeitraum nämlich in den ersten 8-10 Jahren. In dieser Zeitspanne kann die Reifung der Augen anlagebedingt oder durch äußere Einflüsse beeinträchtigt werden. Deshalb ist es wichtig, kindliche Seh- und Schielstörungen frühzeitig zu erkennen oder zu verhindern. Eine möglichst frühe Therapie bessert Beschwerden oder kann eine Sehschwäche abschwächen bzw. zurückbilden. Folgeschäden werden vermieden. Bei Verdacht ist eine frühzeitige Untersuchung wichtig, besonders in den ersten drei Lebensjahren.